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TU Berlin

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Aktuelles

Impressionen zum Kolloquium über die „Brückenbaukultur in Berlin“

28.10.2014: Auftaktveranstaltung der Kolloquiumsreihe „Brückenbaukultur in Berlin“

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Bild: Zahlreiche Studierende und Externe trafen sich zur Auftaktveranstaltung der Kolloquiumsreihe zur "Brückenbaukultur in Berlin"    

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Bild: Im Namen der Lehrstühle Entwerfen und Konstruieren Massivbau, Stahlbau und Verbundstrukturen begrüßt Mike Schlaich die Referenten und Gäste im großen Hörsaal A auf dem TIB-Campus der TU-Berlin.    

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Bild: Lutz Adam - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin - berichtet über "Berliner Brücken"

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Bild: Jürg Conzett - Conzett Bronzini Gratman AG, Schweiz - bei seinem Vortrag "Berlin"    

11.11.2014: Zweite Veranstaltung der Kolloquiumsreihe „Brückenbaukultur in Berlin“

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Bild: Christian Ommert - SSF Ingenieure Berlin - hält einen Vortrag mit dem Titel "EÜ Treskowallee - Planung eines Ersatzneubaus im Spannungsfeld wirtschaftlicher, bahnbetrieblicher und städtebaulich-denkmalpflegerischer Überlegungen".    

25.11.2014: Dritte Veranstaltung der Kolloquiumsreihe „Brückenbaukultur in Berlin“

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Bild: Mike Schlaich (links) begrüßt Holger Svensson (rechts) und den Referenten Thomas Klähne - Klähne Ingenieure - (mitte) zum Vortrag "Der Ingenieur im Spannungsfeld zwischen Gestaltung und Wirtschaftlichkeit".

09.12.2014: Vierte Veranstaltung der Kolloquiumsreihe „Brückenbaukultur in Berlin“

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Bild: Mike Schlaich (links) stellt Wolfgang Eilzer - Leonhard, Andrä und Partner - (rechts) zum Thema "Ästhetik und Wirtschaftlichkeit von Brücken - Kein Wiederspruch!" vor.

Erfahrungsaustausch

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Im Anschluss aller Vorträge findet bei Brezeln und Wein ein reger Erfahrungsaustausch zwischen Rednern, Ingenieuren, Professoren und Studenten statt.

 

 

Veranstaltungsankündigung

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Vortrag von Max Meyer (VSL International)

"Schrägseilbrücken"

Projektierungs und Ausführungsaspekte und Stand der Technik der Schrägseile

Termin:

Dienstag den 18.11.2014

12:30 - 14:00 Uhr

Hörsaal TIB13B-A

Betonkanuregatta

Einführungsveranstaltung am 06.11.2014
Donnerstag 14.00 – 15.00 Uhr, Raum TIB 13b-370

Info (PDF, 101,2 KB)

59. BetonTage, Neu-Ulm

Vom 24.02.2015 bis zum 26.02.2015 finden in Neu-Ulm die 59. BetonTage statt, www.betontage.de.
Die BetonTage sind europaweit Treffpunkt der Beton- und Fertigteilindustrie.
Die Teilnahme ist für Studenten (mit Ausnahme der Abendveranstaltung) kostenfrei, weitere Informationen im Sekretariat des Fachgebietes.

 

 

Anmeldung zum Kolloquium Konstruktiver Ingenieurbau

Die Anmeldung zum Kolloquium Konstruktiver Ingenieurbau ist ab jetzt über ISIS möglich.

Weiter Infornationen im ISIS-Kurs

 

 

Ankündigung zur unserer Vortragsreihe Brückenbaukultur in Berlin

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Weitere Informationen auch unter:

www.frei04-publizistik.de/data/webserver/download/1427_Ingenieurbauwettbewerbe_1.pdf

(externer Link)

aktuelle Stellenausschreibungen

Zur Zeit werden gesucht:

 

Bei Interesse folgen Sie bitten den entsprechenden Links.

Modellbauwettbewerb im Rahmen der Lehrveranstaltung Grundlagen der Tragwerkslehre

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Im Rahmen der Lehrveranstaltung Grundlagen der Tragwerkslehre stand im letzten Wintersemester das Thema „Wandelbare Tragwerke“ im Fokus der Erstsemesterstudenten der TU Berlin. Dieser Begriff beinhaltet bewegliche Brücken, Dächer und andere bewegliche Tragwerke im Bauwesen, die es zu untersuchen und zu begreifen galt.

Nach einer Recherche und Analyse wurden die Bauwerke ebenfalls modellhaft nachgebildet – hier stand die Abstraktion des Bewegungsmechanismus im Vordergrund.

Unterteilt in die Kategorien „Brücken“, „Dächer“ und „Weitere wandelbare Tragwerke“ wurden die gebauten Modelle mit Sachpreisen von dem Verlag Ernst & Sohn prämiert. Aus über 30 eingereichten Modellen gingen die „Rolling Bridge“, das Dach des „Olympiastadion Montreal“ und das „Falkirk Wheel Schiffshebewerk“ als Sieger hervor, die sich entsprechend der Bewertungskriterien Schwierigkeit des darzustellenden Mechanismus, Ausführungsqualität und Originalität der Arbeit durchgesetzt hatten.

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Bericht über den Wettbewerb im Online-Magazin momentum von Ernst & Sohn.

An dieser Stelle abermals vielen Dank an den Verlag für die tolle Unterstützung. Großer Dank geht auch an den Fotografen Till Beckmann und natürlich an alle Studenten für die tollen Arbeiten.

Nachfolgend Bilder der drei Siegergruppen und ihrer Modelle

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Siegermodell "Brücken": Alexandra Herrtwich, Friederike Peters, Cornelia Wegner, Tim Aland, Philip Frankenberger
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Siegermodell "Dächer": Jakob Schroedter, Fabian Windisch, Hannah Schulz, Isabelle Fitkau, Gerrit Mindermann
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Siegermodell "Weitere Wandelbare Tragwerke": Cora Kröger, Anja Weimann, Urs Bertram, Henrik Zimmermann, Ivaylo Mehandzhiev
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Auszeichnungen für studentische Entwürfe beim 159. Schinkelwettbewerb

Im Rahmen des Entwurfsseminars im Wintersemester 13/14, welches durch die Fachgebiete Entwerfen und Konstruieren - Massivbau sowie Entwerfen und Konstruieren - Verbundstrukturen betreut wurde, konnten sich gleich drei Entwürfe von Bauingenieurstudierenden der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Architekturstudenten der UdK Berlin bei der Wettbewerbsjury in der Fachsparte Konstruktiver Ingenieurbau (in Kooperation mit den Sparten Architektur und Landschaftsarchitektur) durchsetzen.

So wurden zwei unterschiedliche Kreisringträger-Hängebrücken und eine Bogenbrücke mit unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet.

Ziel war es, die Altstadt Spandau im Zuge einer städtebaulichen Umgestaltung aufzuwerten und aus gesamtstädtischer Perspektive die Eigenständigkeit und die Erkennbarkeit des Stadtkerns von Spandau zu stärken.

Die prämierten Entwürfe sind bis zum 11. April 2014 zu sehen in der Universitätsbibliothek der TU Berlin (Volkswagen-Haus), Fasanenstr. 88, 10623 Berlin. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9‒22 Uhr, Samstag 10‒18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Einen Link zum TU-Pressebericht finden sie hier.
Link zum UdK-Bericht: hier.

 

 

Großes Interesse für "Bauen mit Carbon"

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Am 26.02.2014 wurde das Visionsforum - Bauen mit Carbon, ein eintägiges Fachsymposium, am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren - Massivbau abgehalten.
Mehr als 300 Interessenten hatten sich für die Tagung angemeldet, sodass der große Hörsaal bis auf den letzten Platz ausgelastet war.

Einen Bericht zur Veranstaltung finden sie hier.

anything goes!

Moderne Werkstoffe und die neue Lust am Material, computergestützte Planungs- und Produktionsverfahren, Fragen der Nachhaltigkeit - all das eröffnet einen neuen konstruktiven Horizont.

Die Ausstellung "anything goes!" zeigt an 30 internationalen Beispielen den Einsatz neuester Materialien. Eine Vielzahl von Materialproben macht die Innovationen nachvollziehbar. Vielleicht ist es erstmals in der Architekturgeschichte möglich, dass Baukörper, tragendes Skelett und Oberfläche keiner Einschränkung mehr durch das Material unterliegen - anything goes!?

 

AUSSTELLUNGSZEITEN

20. Januar bis 21. Februar, Carpus+Partner, Forckenbeckstr. 61, 52074 Aachen (Campus RWTH)
Eröffnung: 19.11.2013

Die nächste Matinee:

Material und Nachhaltigkeit - Vortrag und Diskussion

9. Februar 2014, 11 Uhr

Materialien und Baustoffe leisten einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit von Bauwerken und der Optimierung von Bauprozessen. Über neueste Entwicklungen spricht Frank Heinlein, WERNER SOBEK Engineering & Design, Stuttgart

 

 

www.mai.nrw.de

 

 

Ausstellung Realisierungswettbewerb Süderelbe

Montag, 14. Oktober 2013

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Im Wintersemester 2013/2014 werden die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbes Süderelbequerung Hamburg Moorburg in den Räumlichkeiten der Technischen Universität in Berlin-Wedding zu sehen sein.

Die genaue Adresse lautet:

 

Technische Universität Berlin

Institut für Bauingenieurwesen

Gebäude 13b, 1. OG (im Lichthof zwischen den Hörsälen A + B)

Gustav-Meyer-Allee 25

13355 Berlin

 

Insgesamt wurden zehn Entwürfe abgegeben, die alle wie der Siegerentwurf ausgestellt werden.

Dieser Entwurf ist eine moderne, integrale Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen, die sich einerseits als eigenständiges Bauwerk präsentiert, sich aber trotzdem gelungen in das städtebauliche Umfeld einfügt.

Die Ausstellung ist öffentlich und kann von Montag bis Freitag im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr im 1. Obergeschoss besichtigt werden.

Visionsforum Carbon

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Carbonfasern - leicht, extrem steif, hochfest und korrosionsbeständig.

Am 26.02.2014 findet ein Diskussionforum zum Thema Carbon am Campus Wedding der TU Berlin statt. Verschiedene Referenten geben einen Einblick in den High-Tech-Werkstoff und haben die Vision, dass in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die technischen Innovationen die Antworten für die volle Ausnutzung des Potenzials für das Bauen mit Carbon bereitstellen.


Einen Link zur Einladung und zum Programm finden Sie hier (PDF, 310,1 KB).

Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

TU Berlin nimmt an der 14. Deutschen Betonkanuregatta mit Boot aus Infraleichtbeton teil

Dienstag, 25. Juni 2013

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Vom 21. bis 22. Juni 2013 fand in Nürnberg die 14. Deutsche Betonkanuregatta statt. Dieses von der BetonMarketing Deutschland gestaltete Ereignis lockt jedes zweite Jahr berufsbildende Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und andere Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird an den Start.
In diesem Jahr war auch die TU Berlin -betreut durch die beiden Fachgebiete Entwerfen und Konsturieren - Massivbau sowie Baustoffe und Bauchemie- mit zwei Betonkanus vertreten. Die Boote "Berliner Schnauze" und "Berliner Luft" wurden von Studierenden aus dem Bachelor und Master gemeinsam entworfen, bemessen und gebaut. Im Vordergrund stand hierbei die Prämisse ein schwimmfähiges Boot zu betonieren, das leichter ist als Wasser - also eine Rohdichte unter 1 besitzt.

Um dieses Konzept umzusetzen, wurden die beiden Kanus hauptsächlich mit infraleichtem Beton versehen und vertraten so in Nürnberg auch den aktuellen Stand der betontechnologischen Forschung an der TU Berlin.

Im Dutzendteich in Nürnberg haben beide Betonkanus ihre Schwimmfähigkeit unter Beweis gestellt und konnten so hoffentlich den Anstoß für eine Bootsbautradition geben.

Artikel vom 16.06.2013 in der Berliner Zeitung.

Impressionen aus Nürnberg

Papierbrückenwettbewerb an der TU Berlin

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Auch in diesem Jahr konnten sich die Erstsemester am Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin am Bau einer Papierbrücke versuchen.

Das Verhältnis von Traglast zu Eigengewicht liefert immer einen Hinweis für die Effizienz des statischen Systems. Jedoch sollte die Brücke nicht nur effizient sein, sondern auch gestalterisch etwas zu bieten haben. Daher wurden neben dem erreichten Traglast-Eigengewicht-Quotienten auch Preise für das beste statische Konzept sowie den architektonisch anspruchsvollsten Entwurf vergeben.

Erfreulicherweise gingen ganze 13 Brücken an den Start, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mit  einfachen Balken, Unterspannungen, Fachwerken, Bögen und Pauliträgern wurde eine große Bandbreite von Tragwerkstypen ausprobiert. Sogar eine Schrägkabelbrücke und eine „geflochtene“ Brücke waren dabei. Diesen Ideenreichtum sollten sich die Studenten für ihr späteres Berufsleben erhalten. Für die eher entwurfsorientierte Ausbildung an der TU Berlin scheinen die jungen Studenten jedenfalls beste Voraussetzungen mitzubringen.

Beim Testen in einem Belastungsrahmen mit Laststempel (Foto) konnten die Studenten den Kraftfluss interpretieren, sich die unterschiedlichen Bauwerkssteifigkeiten erklären sowie Schwachstellen ihrer Brücken ausfindig machen.

Durch großzügige Unterstützung des Verlages Ernst&Sohn konnten schöne Sachpreise bereitgestellt werden. Beispielsweise wurde für das beste statische Konzept das Buch „Schrägkabelbrücken“ mit persönlicher Signatur von Holger Svensson vergeben.

Der Verlag Ernst&Sohn hat sich nicht nehmen lassen, einen Bericht über den Brückenwettbewerb im Online-Magazin 'Momentum' zu veröffentlichen: http://momentum-magazin.de/de/origami-fur-bauingenieure/ 

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Ernst&Sohn für deren Unterstützung bei diesem Projekt.

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Kategorie „Quotient Traglast-Eigengewicht“ – Verena Wellemeyer, Lisa Schuhwerk, Phillip Wölm
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Kategorie „Bestes statisches Konzept“ – Daniel Friedel
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Kategorie „Bestes Design“ Cosima Langner
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Großer Erfolg für leichten Beton

Holcim Award für Kooperationsprojekt des TU-Fachgebiets Entwerfen und Konstruieren mit Architekturbüro Barkow Leibinger Architects

 

Zu den Siegern des weltweit ausgelobten Holcim Award gehört auch der Entwurf zu einem „Smart Material House“, der vom Architekturbüro Barkow Leibinger Architects eingereicht wurde. Grundlegender Bestandteil dieses Entwurfs bildet ein am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau der TU Berlin entwickelter sogenannter Infraleichtbeton.

Dieser Entwurf wurde mit dem zweiten Holcim Innovationspreis geehrt. Die drei Holcim Innovationspreise sind mit 150.000 USD dotiert. Die Bekanntgabe der Sieger fand am 29.03.2012 statt.

Alle drei Jahre führt die Holcim Foundation for Sustainable Construction – eine Schweizer Stiftung initiiert durch den gleichnamigen Baustoffkonzern – einen weltweiten Wettbewerb durch: die Holcim Awards. Gesucht werden dabei herausragende Projekte in Architektur und Bauwirtschaft, die nachhaltige Antworten auf technologische, ökologische, sozioökonomische und kulturelle Herausforderungen geben. Bei dem mehrstufigen Wettbewerb reichten Architekten, Ingenieure und Bauherren rund 6000 Projekte aus 146 Ländern ein.

„Smart Material House“

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Bei der Idee des Smart Material House steht das Material im Mittelpunkt. Prägend ist dabei die Verwendung von Infraleichtbeton-Fertigteilen (ILB), die am TU-Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau von Prof. Dr. Mike Schlaich entwickelt wurden. Bei dem Wettbewerbsbeitrag wird der Beton als „tragende Wärmedämmung“ genutzt. Dabei dienen die massiven, konvex oder konkav geschwungenen Wandscheiben als Multitasking-Elemente: Sie fungieren als Tragelemente, Raumbegrenzung, Wärmedämmung und Träger eines Heiz- und Kühlsystems in einem. Die ca. 50cm starken Scheiben bestehen aus einem Beton, dessen Dichte durch Zuschläge aus Blähbeton oder Schaum aus Recyclingglas auf einen Wert von unter 800kg pro Kubikmeter reduziert wurde. So werden sowohl eine ausreichend hohe Druckfestigkeit als auch eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit erreicht. Eine zusätzliche Dämmung ist nicht erforderlich – dieser Werkstoff erlaubt es also, dass das Tragwerk sowohl auf der Innen- als auch auf Außenseite ohne Verkleidung sichtbar bleiben kann. Zur weiteren Gewichtsminimierung der Wände wird die Bewehrung aus Glasfasern hergestellt. Rohrschlangen für Heizung und Kühlung sind in die Betonelemente integriert. Das Projekt „Smart Material House“ entstand aus einer Kooperation zwischen dem TU-Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau von Prof. Dr. Mike Schlaich und dem Architekturbüro Barkow Leibinger Architects. Mitinhaberin des Büros, Regine Leibinger ist auch Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der TU Berlin. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 in Hamburg wird dieser Entwurf als Pavillon realisiert.

 

TU Pressestelle / TU Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren - Massivbau

http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2012/maerz_2012/medieninformation_nr_722012/

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Mike Schlaich
Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin
Tel.: 030/314-72130

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