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TU Berlin

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Aktuelles

Papierbrückenwettbewerb an der TU Berlin

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Auch in diesem Jahr konnten sich die Erstsemester am Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin am Bau einer Papierbrücke versuchen.

Das Verhältnis von Traglast zu Eigengewicht liefert immer einen Hinweis für die Effizienz des statischen Systems. Jedoch sollte die Brücke nicht nur effizient sein, sondern auch gestalterisch etwas zu bieten haben. Daher wurden neben dem erreichten Traglast-Eigengewicht-Quotienten auch Preise für das beste statische Konzept sowie den architektonisch anspruchsvollsten Entwurf vergeben.

Erfreulicherweise gingen ganze 13 Brücken an den Start, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mit  einfachen Balken, Unterspannungen, Fachwerken, Bögen und Pauliträgern wurde eine große Bandbreite von Tragwerkstypen ausprobiert. Sogar eine Schrägkabelbrücke und eine „geflochtene“ Brücke waren dabei. Diesen Ideenreichtum sollten sich die Studenten für ihr späteres Berufsleben erhalten. Für die eher entwurfsorientierte Ausbildung an der TU Berlin scheinen die jungen Studenten jedenfalls beste Voraussetzungen mitzubringen.

Beim Testen in einem Belastungsrahmen mit Laststempel (Foto) konnten die Studenten den Kraftfluss interpretieren, sich die unterschiedlichen Bauwerkssteifigkeiten erklären sowie Schwachstellen ihrer Brücken ausfindig machen.

Durch großzügige Unterstützung des Verlages Ernst&Sohn konnten schöne Sachpreise bereitgestellt werden. Beispielsweise wurde für das beste statische Konzept das Buch „Schrägkabelbrücken“ mit persönlicher Signatur von Holger Svensson vergeben.

Der Verlag Ernst&Sohn hat sich nicht nehmen lassen, einen Bericht über den Brückenwettbewerb im Online-Magazin 'Momentum' zu veröffentlichen: http://momentum-magazin.de/de/origami-fur-bauingenieure/ 

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Ernst&Sohn für deren Unterstützung bei diesem Projekt.

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Kategorie „Quotient Traglast-Eigengewicht“ – Verena Wellemeyer, Lisa Schuhwerk, Phillip Wölm
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Kategorie „Bestes statisches Konzept“ – Daniel Friedel
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Kategorie „Bestes Design“ Cosima Langner
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Mündliche Prüfungen

Am 11.04.2013 ab 14:00 Uhr haben Diplom-Studenten die Möglichkeit, die mündliche Prüfung in dem Grundfach KI I + II abzulegen. Alle Interessenten melden sich bitte im Sekretariat des Fachgebietes Stahlbau für diese Prüfung an. Das gelbe Anmeldeformular vom Prüfungsamt ist dabei ausgefüllt vorzuweisen.

Großer Erfolg für leichten Beton

Holcim Award für Kooperationsprojekt des TU-Fachgebiets Entwerfen und Konstruieren mit Architekturbüro Barkow Leibinger Architects

 

Zu den Siegern des weltweit ausgelobten Holcim Award gehört auch der Entwurf zu einem „Smart Material House“, der vom Architekturbüro Barkow Leibinger Architects eingereicht wurde. Grundlegender Bestandteil dieses Entwurfs bildet ein am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau der TU Berlin entwickelter sogenannter Infraleichtbeton.

Dieser Entwurf wurde mit dem zweiten Holcim Innovationspreis geehrt. Die drei Holcim Innovationspreise sind mit 150.000 USD dotiert. Die Bekanntgabe der Sieger fand am 29.03.2012 statt.

Alle drei Jahre führt die Holcim Foundation for Sustainable Construction – eine Schweizer Stiftung initiiert durch den gleichnamigen Baustoffkonzern – einen weltweiten Wettbewerb durch: die Holcim Awards. Gesucht werden dabei herausragende Projekte in Architektur und Bauwirtschaft, die nachhaltige Antworten auf technologische, ökologische, sozioökonomische und kulturelle Herausforderungen geben. Bei dem mehrstufigen Wettbewerb reichten Architekten, Ingenieure und Bauherren rund 6000 Projekte aus 146 Ländern ein.

„Smart Material House“

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Bei der Idee des Smart Material House steht das Material im Mittelpunkt. Prägend ist dabei die Verwendung von Infraleichtbeton-Fertigteilen (ILB), die am TU-Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau von Prof. Dr. Mike Schlaich entwickelt wurden. Bei dem Wettbewerbsbeitrag wird der Beton als „tragende Wärmedämmung“ genutzt. Dabei dienen die massiven, konvex oder konkav geschwungenen Wandscheiben als Multitasking-Elemente: Sie fungieren als Tragelemente, Raumbegrenzung, Wärmedämmung und Träger eines Heiz- und Kühlsystems in einem. Die ca. 50cm starken Scheiben bestehen aus einem Beton, dessen Dichte durch Zuschläge aus Blähbeton oder Schaum aus Recyclingglas auf einen Wert von unter 800kg pro Kubikmeter reduziert wurde. So werden sowohl eine ausreichend hohe Druckfestigkeit als auch eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit erreicht. Eine zusätzliche Dämmung ist nicht erforderlich – dieser Werkstoff erlaubt es also, dass das Tragwerk sowohl auf der Innen- als auch auf Außenseite ohne Verkleidung sichtbar bleiben kann. Zur weiteren Gewichtsminimierung der Wände wird die Bewehrung aus Glasfasern hergestellt. Rohrschlangen für Heizung und Kühlung sind in die Betonelemente integriert. Das Projekt „Smart Material House“ entstand aus einer Kooperation zwischen dem TU-Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau von Prof. Dr. Mike Schlaich und dem Architekturbüro Barkow Leibinger Architects. Mitinhaberin des Büros, Regine Leibinger ist auch Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der TU Berlin. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 in Hamburg wird dieser Entwurf als Pavillon realisiert.

 

TU Pressestelle / TU Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren - Massivbau

http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2012/maerz_2012/medieninformation_nr_722012/

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Mike Schlaich
Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin
Tel.: 030/314-72130

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